|
Schnell ging es im vergangenen Juni. Kaum war das Schild des ehemaligen Gambrinus abmontiert, schon prangte das frische Emblem des Tapa Tapa am Entrée der Gastro-Institution an der Königstraße – und ließ keine Fragen offen, welche kulinarischen Leckerbissen von nun an in dem urigen Gastraum serviert würden.
„Wir haben behutsam renoviert“, erläutert Pepe Valverde (ehemals auch Inhaber von Sabroso und Rodizio). Schließlich passt der rustikal, gemütliche Stil perfekt zur spanischen Lebensart. Das sieht Mitinhaberin Francesca Fötsch ähnlich. 50 Tapas – von „Gambas Ajillo“ über „Hüftsteak con Tocino“ bis zum „Pollo al Ajo“ hat das neue Team täglich frisch und nach Original-Rezepten hausgemacht im Angebot. Ganz übersichtlich ist dabei die Preisstruktur. Ob vegetarische Tortilla, Salat oder Crema Catalan: alle kleinen Leckereien haben nur einen Preis: 3 €. Tipp: Am Marienplatz gegenüber verleiten 80 aussichtreiche Sonnenplätze dazu, sich auf ein Estrella oder eine Sangria und ein paar Häppchen niederzulassen. Mittags locken 3 Tapas für 6 € und sonntags ist zusätzlich Paella-Tag für die ganze Familie – auf Tapa-Portionen verteilt, versteht sich.
Gaby Gausepohls Herz schlägt für Motorräder und den amerikanischen Südwesten. Ihr Traum: Einmal mit dem eigenen Bike über die legendäre Route 66 zu brausen. Von der Liebe zum Land der ungeahnten Möglichkeiten zeugt auch ihr neues, bis ins Detail liebevoll eingerichtetes Restaurant „Scharfer Zahn“ an der Wolbecker Straße. Hier serviert sie, was nicht nur Biker-Herzen höher schlagen lässt: Steaks, saftig vom Grill, pur oder kombiniert mit leckeren, hausgemachten Saucen – von fruchtig-pikant über medium bis zu extrem scharf! Dazu gibt es Wedges, Baked Potatoes, Cajun Steakhouse Pommes oder Salat. Als Vorspeise locken z.B. geröstete Maiskolben oder Red Hot Chili Poppers. Und wenn es mal schneller gehen soll: Wie wäre es mit einem saftigen Steak to go?
Tipp: Zwischen 11 und 16 Uhr kann das gemütliche, 60 Personen fassende Lokal für Besprechungen oder Geschäftsessen gebucht werden. Beamer und Leinwand stehen kostenfrei zur Verfügung.
Das war ja zu erwarten: Wer einen Kölsch’en Brauereinausschank in Düsseldorf etablieren kann, bringt auch die vermeintlich sturen Münsteraner auf Trapp. Seit Oktober 2009 hat das Eigelstein am Germania-Campus geöffnet und ist mit seiner spektakulären See-Terrasse und seiner fröhlich rheinischen Art bereits ein echter Campus-Magnet. Auf der vielseitigen Stammkarte findet man Kölsche Klassiker wie „Himmel un' Ähd“ (gebratene Blutwurst mit Apfel und Zwiebelringen) oder rheinischen „Surbrode“ (Sauerbraten mit Kartoffelpüree, Rotkohl und Apfelkompott). Auch Grillhaxe oder die reichhaltige Roastbeefplatte stehen für rustikale Mahlzeiten. Wer es weniger deftig mag, sollte einen der hausgemachten Flammkuchen probieren. Die Hauptrolle im Sion-Kölsch Brauereiausschank spielen aber natürlich die unvermeidlichen Köbesse, die dafür sorgen, dass die typischen 0,2-Kölsch-Stangen nicht lange leer bleiben. Fußballfans verpassen dank zweier Großbildleinwände kein wichtiges Spiel.
Tipp: An jedem 1. Montag im Monat gibt's von 20-22 Uhr den „Eigelstein Comedy-Cup“. Das Pasta e Basta gibt es ab sofort zweimal! In den komplett neugestalteten Räumen des ehemaligen Cube exakt in der Mitte des Kreativ-Kais hat Alessandro Magnolo einen Hafenableger seines erfolgreichen Pasta-Tempels eröffnet. Blanke, quadratische Holztische und herzlicher Service verbreiten jetzt auch am Hafen südländisch-unprätentiöse Atmosphäre. Die Wände zieren Schwarzweiß-Aufnahmen aus dem Italien der 60-er und 70-er . 30 verschiedene hausgemachte Pasta-Spezialitäten, kombiniert mit raffinierten Saucen oder attraktiver Fleisch-, Fisch- oder Gemüsebegleitung stellen Nudel-Fans vor die Qual der Wahl. Den Unterschied zum Stammlokal an der Neubrückenstraße macht vor allem die Lage: 50-60 Plätze im Lokal und sage und schreibe 200 auf der neuen Holzterrasse direkt am Wasser bieten sich an heißen Tagen für maritime Fluchten aus der Enge der Stadt an.
Tipp: Von Montag bis Samstag gibt es auch hier das beliebte Mittagsmenü. Ein Pastagericht, ein Glas Wein oder ein alkoholfreies Getränk sowie ein italienischer Caffè kommen für 9 € auf den Tisch. Die spanische Küche liegt im Trend. Wer die genießen möchte, muss längst nicht mehr nach Mallorca oder Andalusien reisen. Mit ihrem Restaurant Besitos – mittlerweile in zehn deutschen Städten erfolgreich vertreten – bringen Arash Vatanparast (Rossini) und Marcus Gessler (Enchilada) ab September eine Prise Mittelmeerluft in den neuen Gebäudekomplex am Alten Steinweg: Duftende Paellas, saftige Steaks vom argentinischen Rind, frische Salate und eine große Auswahl hausgemachter Tapas werden den Ton auf der Speisekarte angeben. Auch bei der Inneneinrichtung haben die erfahrenen Gastronomen viel Wert auf typisch spanisches Ambiente gelegt – mit warmen Farben, Mosaikfliesen, Holzdielen und gemütlichem Mobiliar.
Tipp: Die „Bebidas Traditionales“, unterschiedliche Getränke-Kreationen auf der Basis von Sangria, Cava oder Vino Tinto, gibt es zur täglichen „Hora Besitos“ ab 22.30 Uhr zum halben Preis. Die 35 Besitos- Cocktails kann man täglich von 17-20 ebenfalls zum halben Preis testen. Weitere Infos gibt es bei Facebook (Besitos Münster) oder unter www.besitos.de. Wer den Tag ruhig ausklingen lassen möchte oder sich auf den Abend einstimmt, alte Freunde treffen oder neue Leute kennen lernen möchte, ist in der „Tide“ richtig. Die Bar und Lounge des Factory Hotels im unkonventionellen Design, dass das Spiel der Gezeiten aufnehmen soll, ist auch ein guter Ort, in aller Ruhe ein Getränk zu genießen. Die Auswahl ist groß: Mehr als 50 Cocktails, rund 120 Spirituosen und verschiedene Biersorten finden sich auf der umfangreichen Karte.
Tipp: Im Sommer auf der Terrasse bei einem Cocktail vom Süden träumen. Die Aussicht auf den See lässt fast so etwas wie Urlaubsgefühle aufkommen. Die beliebte Sushi-Bar an der Wolbecker Straße gibt es jetzt ein zweites Mal in Münster! In den hellen und atmosphärische Räumen des ehemaligen ‚Takanoha‘ an der Königsstraße bietet Sushimeister Pemba Hermann eine große Auswahl an Sushi-Spezialitäten in allen Variationen. Neben Nigiri-, Maki-Sushi oder Sashimi findet sich zudem ein reichhaltiges Angebot an Vorspeisen auf der Karte. Probieren sollte man unbedingt auch eines der zahlreichen warmen Menüs der Sushi-Bar mit verschiedenen Fleisch- und Fischspezialitäten, wie z.B. dem Yakiniku Ramen, einem leckeren Nudeltopf mit Rindfleisch, Algen und Gemüse. Alle Sushi-Gerichte werden auch außer Haus geliefert und können sogar online bestellt werden. Mehr dazu findet man unter www.sushibar-muenster.de.
Tipp: Ein Besuch in der Mittagspause lohnt sich immer. Sushi-Menüs inklusive Miso-Suppe gibt es dann schon ab 6,50 Euro! Eine der spektakulärsten Neueröffnungen des vergangenen Jahres war zweifellos das Caputo’s am der Königsstraße. Mit den ersten warmen Tagen des Jahres hat das Café-Bar-Restaurant jetzt auch seine lebhafte Terrasse mit bestem Blick auf die Schlaunsche Fassade des Picassomuseums eröffnet. Hier genießt man den wohl aussichtreichsten Blick auf das geschäftige Treiben rund Münsters jüngsten Platz – und kann es sich von morgens bis abends gutgehen lassen. Denn das neue Lokal von Carmelo Caputo hat für jede Tageszeit eine passende kulinarische Antwort: italienische Confiserie, Espresso, Capuccino und Co. und natürlich die Kreationen der mediterranen Küche, die die Handschrift der „großen Schwester“ Villa Medici erkennen lassen. Sehens- und erlebenswert ist natürlich auch das Innenleben des Caputo’s, das schnörkellos, aber keinesfalls schlicht daherkommt.
Tipp: Der Business-Lunch mit einem wechselnden Hauptgericht und einem Glas Wein oder Wasser gibt es für 11 bis 12 €. Abends wird die Karte um ein 3-Gang-Menü erweitert. Eine der schönsten Werse-Terrassen der Stadt hat seit vergangenem Herbst neue Pächter: Monia Dehling und Marcus Vienenkötter haben dem idyllisch im Wersepark Sudmühle gelegenen Lokal neues Leben eingehaucht. Während der Sommersaison von Mai bis Ende September gibt es täglich eine kleine Mittagskarte und hausgebackene Kuchen zum Kaffee oder Tee. Ab 17 Uhr – am Wochenende und an Feiertagen bereits mittags – fährt die Küche groß auf: Dann darf man sich im gemütlichen Lokal oder auf den großen Terrassen direkt am Fluss auf Lammhaxen mit Tomaten-Zucchinigemüse, Medaillons vom Seeteufel oder Entrecôtes vom Angusrind freuen. Wer es deftiger mag, wählt westfälische Spezialitäten „aus Omas Kochbuch“. Als leichte Kost bieten sich Salate, Süppchen oder „kleine Häppchen zum Bier“ an. Am kleinen Beach mit Sonnenstühlen, Pavillons und separater Theke holt man sich sein Getränk ganz relaxt selbst. Für Gruppen gibt es auf Vorbestellung Grill- und Spanferkelbuffets.
Tipp: Das ganze Lokal mit Saal und Kamin steht sommers wie winters für Festlichkeiten mit 40 bis 150 Personen zur Verfügung. Wo einst leicht beschürzte Damen für Animation und später rotierende Plattenteller für legendäre Club-Nächte sorgten, residiert seit kurzem „Luna Dinner & Lounge“. Das neue Luna-Team hat die Räumlichkeiten der einstigen Luna Bar komplett kernsaniert. Barocke Tapeten, moderne Kronleuchter und eine große Fensterfront prägen das neue Interieur, das beste Aussichten auf den lebhaften Boulevard der Hammer Straße erlaubt. Statt Tanzfläche und Livemusik sorgt jetzt die gute und günstige Küche für Aufsehen. Bei Pizza, Pasta, Salaten, Aufläufen, Schnitzeln, Fleisch- und Fischgerichten sowie Desserts aus der deutsch-italienischen Küche diniert man hier zu überaus fairen Preisen in lockerer Lounge-Atmosphäre. Willkommen ist aber auch wer nur auf einen Drink reinschaut, um den Abend bei einem fruchtigen Cocktail, Bier (vom Fass oder aus der Flasche) oder einem guten Wein abzurunden. Jazz-, Blues- und Soulklänge sowie liebgewonnene Klassiker sorgen für angenehme Beschallung.
Tipp: Montags, mittwochs und samstags sind alle Cocktails im Luna für nur 4,- € zu haben. Das Konzept ist neu, auch wenn der Name an die lange Geschichte des Gasthauses am Kappenberger Damm erinnert: Marlo Pfeiler bietet mit dem 1872 Landhaus Barwe in den Räumen des früheren Ristorante Balderi eine interessante Mischung aus Ausflugslokal und Partyraum. Freitags und samstags stehen die gemütlichen Räumlichkeiten mit rustikalem Charme und der große überdachte Biergarten für private Feiern und geschlossene Gesellschaften zur Verfügung. Dank der ruhigen Lage und der großzügigen Gesellschaftsräume eignet sich das Landhaus für Hochzeiten und stimmungsvolle Partys aller Art, aber auch für Tagungen mit bis zu 50 Personen.
Tipp: Auch sonntags lohnt ein Besuch: Ab 10 Uhr kann man für 9,90 € pro Person ausgiebig brunchen, ab 14 Uhr gibt es für Ausflügler eine kleine Radfahrerkarte. Das ehemalige Vollmer’s am Hötteweg zwischen Königs- und Ludgeristraße heißt jetzt „ursprung-genussbar“ – und ist mehr denn je eine anspruchsvolle Alternative zum bekannten Kaffee-Ketten-Einerlei. In stilvollem Ambiente kann man sich auf erlesene Kaffee-Spezialitäten aus der Privatrösterei Vollmer, raffinerte Frühstücksarrangements, wechselnde Kuchen, süße Tartes, Muffins, Brownies und vollwertiges Cibaria-Brot mit frisch zubereiteten, raffinierten Dips freuen. Wie wäre es z.B. mit Frischkäse-Mediterran, Feige Senf und Rucola-Chili? Die ursprung-genussbar hat täglich acht wechselnde, frisch zubereitete Kompositionen im Programm.
Tipp: Den Sommerabend auf der lebhaften Terrasse der Genussbar bei einem guten Glas Wein und einer herzhaften Quiche in aller Ruhe ausklingen lassen.
Münsters Innenstadt ist neuerdings um eine kulinarische Attraktion reicher: persische Spezialitäten! Die aromatischen und sehr bekömmlichen Köstlichkeiten gibt es im Hafez, Münsters persischem Restaurant, das bis Ende Januar noch an der Friedrich-Ebert-Straße beheimatet war. Vegetarische Vorspeisen, Eintöpfe, Grillgerichte, Spezialitäten von Ente und Lamm und vieles mehr kommen – raffiniert gewürzt – in Begleitung von Safranreis und landestypischen Weinen auf den Tisch. Zum Dessert gibt es Eisbecher oder persische Süßigkeiten wie z.B. Baghlava – sinnliche Genüsse, die in unregelmäßigen Abständen durch Bauchtanz-Darbietungen, Live-Musik und „persische Nächte“ ergänzt werden. Das Hafez, benannt nach Persiens größtem Dichter, führt Poesie eben nicht nur im Namen!
Tipp: Die orientalischen Köstlichkeiten für die eigene Party ordern! Inhaber Faraz Azbari kreiert Buffets für bis zu 200 Personen. |